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Mensa und Schulerweiterung IGS-Herderschule

Mit dem Neubau einer Mensa und der Erweiterung um 4 Klassenräume konnten die IGS Herder ihr Angebot als Ganztagesschule realisieren.

Das bestehende Grundstück war bereits mit einem Schulhaus mit Hausmeisterwohnung und Turnhalle und Aula aus der Gründerzeit, einem IPI- Bau (einem zweigeschossigen Gebäude aus den 1960 / 70er Jahren) und einem Gebäude mit WC- Anlagen für die ganze Schule dicht bebaut. Letzterer war nicht mehr sanierbar und wurde zugunsten des Neubaus abgerissen.

Der Neubau fügt sich als verbindender Baukörper zwischen Alt- und IPI – Bau ein. Im Erdgeschoss sind die Mensa mit Küche und die neuen Sanitäranlagen untergebracht. Im Obergeschoss sind 4 Klassenräume eingerichtet.

Parallel zum Neubau wurden Sanierungen und Umbauten am Bestand durchgeführt. Die Forderungen aus der Sonderbaukontrolle wurden umgesetzt. Anstelle der Wohnung wurde eine neue Verwaltung eingerichtet. Der IPI- Bau wurde intern umgebaut, saniert und erhielt eine Verbindung zum Neubau.

Zum Zeitpunkt des Baus war absehbar, dass die Schule weiter wachsen wird. Hierfür wurde eine zusätzliche Erweiterungsstrategie entwickelt, deren Auswirkungen auf den Neubau baubegleitend in die Planung eingeflossen ist.

Das Fassadenkonzept beschäftigt sich mit dem Thema der Faltung. Hierdurch ist es gelungen, die Funktion der natürlichen Belüftung und Nachtauskühlung von der Funktion des Ausblicks zu lösen. Das Thema der Faltung taucht auch als Motiv an der Decke des Speisesaals wieder auf.

Der Neubau ist als Passivhaus errichtet.

Projektdaten

Bauherr: Stadtschulamt Frankfurt, vertreten durch das Hochbauamt
BGF: 1.100 m²
Kosten: 4.0 mio
Planung/ Bauzeit: 2009-2011
Leistungsphasen: 1-6, teilw. 8

Mitarbeit: Alexandar Gorgonoski

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